Die Kellersberger Mühle ist die älteste und letzte von sieben Wassermühlen am Broichbach (bei Alsdorf), die noch in Betrieb ist. Sie wurde urkundlich erstmals 1830 erwähnt. Davor hieß sie "Mahlmühle zu Ofden" und gehörte zum Rittergut Kellersberg. Deren Ursprung und Entstehung ist geschichtlich leider nicht überliefert.

1702 fiel die Kellersberger Mühle in Erbpacht an die Familie Offergeld, die sie dann 1721 käuflich erwarb und bis 1997 über sechs Generationen führte. Als Peter Offergeld die Mühle 1721 erwarb, gehörte zu der Getreidemühle auch eine Ölmühle, die jedoch im 18. Jahrhundert einer Schnapsbrennerei weichen musste. Die alten Keller der Brennerei sind heute noch erhalten.



  Verladerampen

Seit dem 1. September 1997 hat Ludwig Offergeld die Kellersberger Mühle an die Mühle Kottmann GmbH verpachtet. Der eigentliche Mühlenbetrieb besteht aus einer Getreidemühle, die sich ausschließlich auf hochwertige Vollkornmischungen spezialisiert hat. Hier wird das Getreide in jeder beliebigen Körnung hergestellt - entweder auf einfachen Walzenstühlen, auf dem guten alten Mahlstein oder auf Spezialmühlen.

Die Mühle wird heute rein elektrisch betrieben. Das wurde notwendig, nachdem der Broichbach Anfang der 50er Jahre künstlich verlegt worden war, so dass weder das Wasserrad noch die nachfolgende Wasserturbine weiter betrieben werden konnte.



  Der Shop

In den 70er Jahren schuf sich die Kellersberger Mühle als zweites Standbein ein "Grünes Warenhaus", in dem alles angeboten wird, was Tierhalter, Nutz- und Ziergartenliebhaber sowie Heimbäcker benötigen.

Ob Mehle oder Backmischungen, Saaten oder Körner, Tierfutter oder -accessoires, Dünger oder Gartenerde: Alles ist in der Kellersberger Mühle erhältlich oder kann zumindest besorgt werden. Denn die Mühle legt noch Wert auf persönlichen Service.



  Das Gartencenter